Videoüberwachung: Datenschutzrechtliche Risiken

Geschrieben von K. Kopp am . Gepostet in Digital.

Man kann es nicht einmal mehr als Trend qualifizieren, es ist vielmehr Alltag: Allerorten überwachen Videokameras das Geschehen. Was aus der Sicht des Betreibers ein durchaus nachvollziehbares Interesse darstellt, ist für viele davon Betroffene aber in erster Linie ein Ärgernis.

Allerdings wird die datenschutzrechtliche Relevanz der Videoüberwachung häufig falsch beurteilt, sei es aus Unkenntnis, häufiger aber aus schlichter Unachtsamkeit, weil das Problem gar nicht erkannt wird. Nicht nur, weil die Gefahr des Datenmissbrauchs besteht, sondern auch, weil umfassende räumliche und zeitliche Überwachung es ermöglicht, Bewegungs- und Verhaltensprofile zu erstellen, ist das Thema jedoch ernstzunehmen.

Darum hat nun der Datenschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg ein Merkblatt mit dem Titel „Videoüberwachung durch nicht-öffentliche Stellen“ herausgegeben. Das Merkblatt soll darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen Videoüberwachungen zulässig sind und welche gesetzlichen Vorgaben einzuhalten sind. Lesenswert.

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