Was in einer Rechnung enthalten sein muss

Geschrieben von K. Kopp am . Gepostet in Analog, Digital.

Immer wieder wird insbesondere aus jüngeren Unternehmen die Frage gestellt, was eine kaufmännische Rechnung alles enthalten muss, um den Anforderungen des Finanzamts zu genügen.

Folgende Angaben sind gemäß Umsatzsteuergesetz (UStG) verpflichtend, unabhängig davon, ob es sich bei dem Rechnungsempfänger um eine Privatperson oder ein Unternehmen handelt:

► Name und Anschrift des Rechnungsstellers (vollständig und eindeutig), § 14 Abs.4 Nr. 1 UStG, § 31 Abs.2 UStDV

► Name und Anschrift des Rechnungsempfängers (vollständig und eindeutig), § 14 Abs.4 Nr. 1 UStG, § 31 Abs.2 UStDV

► Steuernummer des inländischen Finanzamtes oder USt-ID-Nr. des Rechnungsstellers, § 14 Abs.4 Nr. 2 UStG

► Ausstellungsdatum, § 14 Abs.4 Nr. 3 UStG

► Fortlaufende Rechnungsnummer (Art und Weise der Numerierung können selbst festgelegt werden, sie muss aber fortlaufend sein), § 14 Abs.4 Nr. 4 UStG

► Art und Umfang der Lieferung oder Dienstleistung, § 14 Abs.4 Nr. 5 UStG

► Leistungszeitpunkt bzw. Leistungszeitraum, § 14 Abs.4 Nr. 6 UStG

► Getrennte Angaben nach Steuersätzen bzw. Steuerbefreiung, § 14 Abs.4 Nr. 7 UStG

► Im Voraus vereinbarte Preisminderungen, § 14 Abs.4 Nr. 7 UStG

► Aufschlüsselung des Rechnungsbetrages: Entgelt je nach Umsatzsteuersatz, Umsatzsteuersatz, Umsatzsteuerbetrag sowie etwaige Steuerbefreiungen sind getrennt auszuweisen, § 14 Abs.4 Nr. 8 UStG

► Bei steuerfreien Leistungen ist Grund der Steuerbefreiung zu nennen, z.B. „Kleinunternehmer gem. § 19 UStG“, § 14 Abs.4 Nr. 8 UStG

► Im Falle steuerpflichtiger Werklieferungen oder sonstiger Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück ist ein Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht zu geben, §§ 14 Abs.4 Nr. 9, 14 Abs.2 Nr. 1, 14 b Abs.1 UStG

Gar nicht so schwer, oder?

 

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